Auf besonders gefährliche politische Gegner setzte er Kopfgelder aus. unteren Bauerntum rekrutiert wurden. Im Bundesgenossenkrieg (91–89 v. Pp. Diese Verletzung des Annuitätsprinzips verlieh ihm nahezu diktatorische Macht, schwächte aber die Verfassungsordnung der römischen Republik. März 44 fiel er in Rom einem Attentat zum Opfer4. Am 10. Die Reformversuche der Gracchen 117 Die Krise der römischen Agrarwirtschaft 117 Der Kreis der Reformer 120 Tiberius Gracchus 120 Krise und Untergang der Römischen Republik. Dadurch erlangte Caesar politischen Einfluss und Reichtum. Tabellen und Quellen zur römischen Geschichte Ohnmacht Cäsars: Die Ohnmacht des allmächtigen Dictators, Rezension der Monographie Christian Meyers von 2015, von S. Lentsch, H-Soz-Kult, 2017. Nachdem er so die althergebrachte republikanische Ordnung noch einmal gesichert hatte, trat Sulla 79 v. Chr. November 2020 um 16:59 Uhr bearbeitet. Zur Flucht gezwungen, ließ dieser sich von einem Sklaven töten. Mit dem Rückgang der Bauern, hatte dies auch die Folge, dass sie ihre Rüstung nicht mehr selbst Die Zeit der Bürgerkriege begann im Jahr 133 v. Chr. Als Befehlshaber der Legionen im 3. Ohnmacht Cäsars: Die Ohnmacht des allmächtigen Dictators, Rezension der Monographie Christian Meyers von 2015, von S. Lentsch, H-Soz-Kult, 2017. Dadurch sollte mehr Ackerland einbezogen und an die rekrutierten Bauern verteilt werden. Durch zwei der römischen Staatsordnung widersprechende Akte – die Absetzung seines gegen die Agrargesetze stimmenden Mittribunen und die eigenmächtige Freigabe des dem römischen Staat vererbten Attalosvermögens zu deren Durchführung – kamen die Agrargesetze letztlich zustande. Um seinen Soldaten Ackerland verteilen zu können, hätte er den Plan in Rom durchsetzen müssen. das gesamte nicht-römische Gallien bis zum Rhein zu erobern. Während Sulla wegen des Kriegs gegen König Mithridates VI. Dies hätte für Caesar die Gefahr eines Gerichtsverfahrens wegen Überschreitung seiner Befugnisse bedeutet. zum consul sine collega, das heißt zum alleinigen Konsul, gewählt worden. Beide gehörten zu den Optimaten, machten aber im Jahr 70 v. Chr. Mit seinen militärischen Erfolgen wuchsen Marius’ Macht und Ansehen. Soldaten wurden damals nach der Art des Milizsystems eingezogen. Dies brachte ihm nicht nur ungeheure Reichtümer, sondern auch die Befehlsgewalt, das Imperium, über riesige Armeen. Cinna ließ sich, ähnlich wie schon Marius, der 86 v. Chr. Eine Aussöhnung schien greifbar, als Pompeius’ Sohn Sextus Pompeius, der von Sizilien mit seiner Flotte Italien blockierte, 39 v. Chr. Von diesem Zeitpunkt an ging es nicht mehr darum, ob Rom Republik bleiben würde, sondern nur noch darum, was an ihre Stelle treten sollte. Die Bauern, die als Legionäre die Eroberungen erst ermöglicht hatten, verarmten dagegen zunehmend. Dass die Römer schließlich dennoch die kaum verhüllte Diktatur eines Einzelnen akzeptierten, war nicht zuletzt die Folge eines ganzen Jahrhunderts der Kriege und der daraus erwachsenen Friedenssehnsucht. Nachdem Pompeius’ Ehefrau, Caesars Tochter Iulia, im Kindbett gestorben war, entfiel ein wesentliches Element des Bündnisses zwischen den beiden Machtpolitikern. 1979. xv, 528, The American Histori Der Aufstieg Roms zur beherrschenden Macht des Mittelmeerraums und die enorme Vergrößerung seines Staatsgebiets erzeugte tiefgreifende soziale Spannungen zwischen verschiedenen Interessengruppen des Reiches: den adeligen Großgrundbesitzern, den römischen Kleinbauern, der anwachsenden städtischen Ritterschicht (Eques), insbesondere in Rom selbst, und den mächtiger werdenden Heerführern des Reiches. Geschichte kompakt finanziert sich über Werbung. Mithridatischen Krieg und beim Niederschlagen des Sklavenaufstands unter Spartacus stiegen beide zu Militärpotentaten auf, die sich ihrer Klientel unter den Soldaten und Veteranen verpflichtet fühlten. Unter Sulla wurde Rom in einen Bürgerkrieg hineingezogen. (Studienbücher Geschichte und Kultur der Alten Welt) | Bringmann, Klaus | ISBN: 9783050034508 | Kostenloser Versand für alle Bücher mit Versand und Verkauf duch Amazon. So sahen die Gesetzesänderungen vor, das von der Oberschicht unter rechtlich zweifelhaften Umständen aufgekaufte Land in Parzellen aufzuteilen und an Kleinbauern und städtische Proles zu verteilen. Mit dem Seesieg über Antonius bei Actium im Jahr 31 v. Chr. Mit den Reformversuchen des Tiberius Gracchus begann eine Zeit, die Rom in den Bürgerkrieg und Caesars Diktatur trieb. vom Senat die Order, die Republik gegen Caesar zu verteidigen. Chr.). Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft. Während sich Antonius mit der Stabilisierung des Ostens beschäftigte, kontrollierte Octavian Italien. Der Senat nutzte die Gelegenheit, Gaius Gracchus zum Staatsfeind zu erklären. Der Römische Staat. Dass Caesar aus den Reihen der Popularen stammte, zeigt, dass der ursprüngliche Konflikt – Vorherrschaft des Senatsadels oder stärkere Beteiligung des Volkes – kaum noch eine Rolle spielte. Legitimiert durch dieses Gesetz besiegte er die Anhänger des Marius und ließ sie auf Proskriptionslisten für vogelfrei erklären, systematisch verfolgen und umbringen. Zehn Jahre später, 123–121 v. Die Karte zeigt die Ausdehnung des Römischen Reiches durch die Feldherren Caesar und Pompeius, Feldherr Pompeius errang im Osten des Reiches militärische Siege. Die Griechische Polis. [Klaus Bringmann] -- Im Mittelpunkt dieses knapp gefaßten Studienbuches stehen die strukturellen Ursachen der Krise der Republik und die kontingenten Ereignisse, die zu ihrem Untergang führten. Unter der Führung des Patriziers Lucius Cornelius Sulla, der gemeinsam mit Marius im Jugurthinischen und im Bundesgenossenkrieg gekämpft hatte, griffen die Optimaten im Senat Marius’ Reformen an. Berlin 1997 Microsoft Encarta 2001 * * Dabei zeigten sich Caesars Großneffe und Erbe Octavian, der spätere Augustus, und die caesarianischen Feldherren Marcus Antonius und Marcus Aemilius Lepidus den Caesarmördern auf Dauer überlegen. Als Gaius dafür eintrat, allen italischen Bundesgenossen Roms das Bürgerrecht zu verleihen, verlor er die Unterstützung des stadtrömischen Proletariats, das um seinen ohnehin geringen politischen Einfluss fürchtete. An den Volksversammlungen und den jährlichen Wahlen zu den Ämtern der Republik etwa konnte nur teilnehmen, wer sich in der Stadt befand. Dies war ein Bruch mit der Tradition der Republik. im Vertrag von Misenum die Rehabilitation der Proskribierten erreichte, doch bereits im folgenden Jahr flammten die Kämpfe zwischen Octavian und Sextus Pompeius wieder auf. Der zweite Abschnitt der römischen Republik in der Krise: Die Kimbern und Teutonen und der Iugurthinische Krieg (112-121). Neben der Überwindung der sozialen Spannungen war insbesondere der Wunsch nach Erhaltung der militärischen Schlagkraft Roms – nur Besitzende konnten Militärdienst leisten – für Tiberius Gracchus ausschlaggebend. Auflage, unveränderter Nachdruck der 5. Als Politiker setzte Marius eine Heeres- und Agrarreform durch: An die Stelle des bisherigen Bürgeraufgebots trat ein Berufsheer, in das auch Angehörige des Proletariats aufgenommen wurden. Damit war erneut ein Stück der alten Verfassung zerstört worden. Die Krise der römischen Republik : von der res publica zum Prinzipat. Auch diese Pläne scheiterten am Widerstand des Senats, der sich in Optimaten und Popularen zersetzte1. Noch 100 Jahre nach Augustus beklagte der Geschichtsschreiber Tacitus den Untergang der Republik. Mit unseren Basiswissenchecks mit hergeleiteten Antworten fragen wir Dich wichtige Eckdaten zu Deinem Thema ab. Die römischen Legionäre wurden damit Teil der so genannten Heeresclientel. Außenpolitisches Versagen im Krieg gegen Jugurtha und gegen Kimbern und Teutonen hatten das Ansehen der adeligen Optimaten sinken lassen. Begleitbuch für die lateinische Lektüre. gelang es Octavian, auch Lepidus politisch kaltzustellen. Price: $5.50 Prints in 3-5 business days. Politik in Rom: Politik und Inszenierung in der Römischen Republik, Aufsatz von B. Linke, (APuZ 7) bpb, 2006. Seine Wahl zum Diktator auf Lebenszeit konnte nur eine vorläufige Lösung sein. In der Schlacht von Philippi besiegten Octavian und Antonius 42 v. Chr. Erich S. Gruen; Karl Christ. fast alle Gesetzesänderungen Sullas rückgängig. bezeichnet, in denen die Römische Republik zunächst in eine schwere Krise geriet und schließlich unterging. bezeichnet, in denen die Römische Republik zunächst in eine schwere Krise geriet und schließlich unterging. wurde der Feldherr Gaius Marius zum Konsul gewählt, ein Vertreter der Popularen und Anhänger der Ideen der Brüder Tiberius und Gaius Gracchus. Vereinbarungsgemäß unterstützten seine Bündnispartner seine Wahl zum Konsul des Jahres 59 v. Chr. den gesamten Orient neu. Er setzte die Ackerbaugesetze mit Gewalt gegen den Senat durch und erhielt Sonderkommandos in Norditalien, Illyrien und Gallien. Der Plan der Verschwörer, die Herrschaft des Senats wiederherzustellen, erwies sich aber schon bald als illusorisch. Er geriet in Streit mit dem Senat, der seine Reformen ablehnte. Januar überschritt Caesar den Rubikon und begann damit den Krieg gegen die Republik. Caesar war im Triumvirat zunächst der Juniorpartner. (Sueton). Darstellung der Geschichte und Gestalt der Stadt Rom von B. Heidenreich auf Planet Wissen. Ob er tatsächlich die Königsherrschaft anstrebte, war zu seiner Zeit und ist bis heute umstritten. Durch die militärischen Erfolge in den Kriegen gegen Karthago und Makedonien hatte sich Roms Außenpolitik verändert. Diese ungesetzliche „Dreimännerherrschaft“ sollte sicherstellen, „dass nichts im Staate geschehen solle, was einem von den dreien missfiele“. Er war der erste Römer, der mehrmals hintereinander das Konsulat bekleidete. weigerte, Pompeius’ Maßnahmen zur Versorgung seiner Veteranen anzuerkennen, schloss er mit Crassus und einem jungen politischen Aufsteiger, Julius Caesar, ein privates Bündnis ab, das Triumvirat. Nach der Entscheidung des Konflikts und der Eroberung Siziliens durch Marcus Vipsanius Agrippa im Jahr 36 v. Chr. Da er dieser Aufgabe nicht gewachsen war, verbündete er sich mit Crassus und Caesar zum sogenannten Triumvirat [Quelle]. [Andreas Mehl; Wolfgang Christian Schneider] Im Jahr 107 v. Chr. Damit erhöhte sich die Zahl der stimmberechtigten römischen Bürger erheblich, ohne dass die städtischen Institutionen der Republik dem angepasst wurden. zum Konsul gewählt. Pompeius selbst wurde später in Griechenland in der Schlacht von Pharsalos geschlagen und kurz darauf in Ägypten ermordet; die anderen senatorischen Heere (welche 6 Legionen umfassten) wurden nacheinander in Africa, in der Schlacht bei Thapsus, und Hispanien, in der Schlacht von Munda, besiegt. Mit dem Ende der Bürgerkriege war auch das unwiderrufliche Ende der Republik gekommen. Octavian setzte sich erfolgreich durch. Agrargesetze sollten die Macht der Großgrundbesitzer beschränken und die Lage der Kleinbauern und städtischen Proletarier verbessern. von Ägypten hinaus. Stuttgart 1970 Karl Christ, Krise und Untergang der Römischen Republik. Made in Mettmann. Bitte schalte Deinen AdBlocker aus, damit wir Geschiche kompakt weiterhin kostenlos betreiben können. Pompeius fürchtete Casars mächtige Stellung. Zudem hatte Pompeius mehr und mehr das populare Fahrwasser verlassen, sich dem Senat angenähert und war für das Jahr 52 v. Chr. Karl Christ: Krise und Untergang der römischen Republik. Januar 49 v. Chr. Sie fühlten sich immer weniger dem Staat als ihrem jeweiligen Feldherrn verpflichtet. Krise und Ende der römischen Republik (133-42 v. Schließlich stellte er die Macht des Senats wieder her und schränkte die Kompetenzen der Volkstribunen ein. Er unternahm einen erneuten Anlauf, das Agrarproblem zu lösen. Die Optimaten hatten sich vorerst durchgesetzt, aber sie hatten auch ein Moment der Gewalttätigkeit in die römische Innenpolitik eingeführt, das sich schließlich gegen sie selbst wenden sollte. führte er erfolgreich Krieg gegen König Jugurtha von Numidien und in den Jahren 102 und 101 v. Chr. Es kam zum Konflikt zwischen Caesars Großneffen Octavian und dem Konsul Marcus Antonius. Da dies aber immer schwieriger zu organisieren war, sorgten sich die führenden Eliten zunehmend um die römische Militärkraft. kurz nach einem erneuten Konsulatsantritt gestorben war, drei Mal in Folge zum Konsul wählen. Sie ergriffen nach zehntägigem Kampf, in dem viele Senatsmitglieder und Anhänger der Optimaten getötet wurden, die Macht und übten anschließend ein Schreckensregiment in Rom aus. einem Attentat zum Opfer, https://www.geschichte-abitur.de/quellenmaterial/quellen-antike/roemische-buergerkriege-plutarch-die-gracchische-reform-133-v-chr, http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Sulla.html, https://www.geschichte-abitur.de/quellenmaterial/quellen-antike/cassius-dio-erstes-triumvirat, https://www.geschichte-abitur.de/quellenmaterial/quellen-antike/plutarch-die-ermordung-caesars, Plutarch: Themistokles (Schlacht bei Salamis). Opimius und seine Gefolgschaft zettelten schließlich Straßenkämpfe an, bei denen 3000 Anhänger der Popularen getötet wurden. Er geriet in Streit mit dem Senat, der seine Reformen ablehnte. Um Bauern zum Militärdienst zu rekrutieren, wurde ihnen Ackerland zugesprochen. Crassus verfügte über Syrien und Pompeius kontrollierte Spanien3. Krise Und Untergang Der Römischen Republik book. Pompeius erhielt darauf am 7. schlug er die Kimbern und Teutonen in den Kimbernkriegen, die zuvor mehrere römische Legionen besiegt hatten. Caesar konnte Pompeius und seine Truppen besiegen. Würde sie die nach Marius’ Heeresreform neu entstandene Macht der Militärgewalthaber zurückdrängen oder integrieren können oder ihr am Ende unterliegen? Als Epoche der Römischen Bürgerkriege werden die Jahre zwischen 133 und 30 v. Chr. brach in Italien der Bürgerkrieg aus. eine Agrarreform durchsetzen [Quelle Plutarchs]. Dies bewirkte schließlich eine grundlegende Machtverschiebung, weg vom Senatsadel als Gesamtheit hin zu den einzelnen Inhabern der höchsten militärischen Gewalt, die schließlich mit der weitgehenden Beseitigung der Senatsmacht durch Augustus endete. Krise und Ende der römischen Republik (133-42 v. Dies stellte erneut einen Bruch der Verfassungsordnung der Republik dar, in der jedes Amt nach dem Annuitätsprinzip jährlich neu besetzt werden musste. Caesar wollte sich erneut um das Konsulat bewerben, tat dies aber in Abwesenheit Roms. Wegbereiter war der Interrex L. Valerius Flaccus, der hierzu das Ermächtigungsgesetz der Lex Valeria in die Comitia centuriata eingebracht hatte. Von nun an ging es für die Republik um die Existenzfrage: Konnte sie überhaupt noch in der hergebrachten Form bestehen bleiben? Aber der Aufstieg zu einer Weltmacht erforderte eine effizientere Verwaltung und mehr Sicherheit an den Grenzen. Infolgedessen kam es zu tumultartigen Aufständen in den Straßen Roms, die aber militärisch niedergeschlagen wurden. Chr.) Tim J. Cornell: The Beginnings of Rome. Krise und Untergang der Römischen Republik - Geschichte / Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike - Seminararbeit 2005 - ebook 12,99 € - GRIN 1) Die Krise der römischen Republik Nachdem Sulla im Jahr 79 seine Herrschaft niedergelegt hatte, ergab sich ein Machtvakuum, das von den vorsullanischen Parteien nicht gefüllt werden konnte. Get this from a library! und der Einnahme Alexandrias im Jahr darauf sicherte sich Octavian die Alleinherrschaft im Römischen Reich. Die Struktur der römischen Bundesgenossenschaft .... 102 Religionsgeschichtliche Entwicklungen 109 Die „Bacchanalienfrevel" von 186 v. Chr. Schalte jetzt Deinen AdBlocker aus und aktualisiere diese Seite. © 2020 Geschichte kompakt. Darstellung der Geschichte und Gestalt der Stadt Rom von B. Heidenreich auf Planet Wissen. Bei seiner Rückkehr 82 v. Chr. Anschließend übernahm er, wie jeder Konsul nach Ende seines Amtsjahres, die Verwaltung einer Provinz. Am 15. Nur so können wir Dir unsere Inhalte kostenlos zur Verfügung stellen. kommentierte Ausgabe (Latein, Google Books), https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Römische_Bürgerkriege&oldid=205716982, „Creative Commons Attribution/Share Alike“. Tiberius Gracchus war Volkstribun und wollte 133 v. Chr. Die militärische Krise bildete sich aufgrund der Agrarkrise, da Soldaten oft aus dem mittleren bzw. Sein Bruder Gaius Gracchus setzte seine Pläne fort und versuchte, die Sympathien der Stadtbevölkerung, der Ritter und Bundesgenossen zu gewinnen. erstritten zudem die italischen Verbündeten Roms das volle Bürgerrecht. Es war nun absehbar, dass Rom im Chaos versinken werde2. Chr., Lucius Cornelius Cinna, die Gunst der Stunde. Er gab den Plan der Landverteilung … Sein Bruder Gaius Gracchus setzte seine Pläne fort und versuchte, die Sympathien der Stadtbevölkerung, der Ritter und Bundesgenossen zu gewinnen. Er gab den Plan der Landverteilung auf und wollte durch die Gründung von Kolonien in Italien und Afrika neues Land erwerben. Feldherr Pompeius errang militärische Siege im Osten und ordnete bis 63 v. Chr. Als Epoche der Römischen Bürgerkriege werden die Jahre zwischen 133 und 30 v. Chr. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-534-20041-2. Gesetze und Regeln wurden zunehmend den Nützlichkeitserwägungen der jeweiligen Machthaber untergeordnet. Von 46 bis 44 v. Chr. Der ehemals mächtige Ritterstand war durch die sullanischen Proskriptionen ausgedünnt worden 4 . Wie Marius und Sulla vor ihnen wurden sie damit in die Lage versetzt, Politik am Senat vorbei zu machen, für dessen Machtstellung sie als Optimaten eigentlich hätten eintreten müssen. Detailstudie mit zahlreichen weiteren Literaturangaben zur Krise der Republik. Viele von ihnen stiegen ins städtische Proletariat ab und wurden so zu einem interessanten Wählerreservoir innerhalb Roms. März 44 v. Chr. Geschichte der Römischen Republik. Er schloss mit Cäsar zunächst ein Bündnis, Cäsar führte erfolgreiche Kriege in Gallien und Spanien. Es verteidigte nun nicht mehr nur Italien, sondern etablierte sich zur vorherrschenden Großmacht. Er regierte gegen den Senat, machte sich zum Diktator und fiel 44 v. Chr. Ihrer Interessen nahm sich die Gruppierung der Popularen an, zu der sowohl Angehörige plebejischer Familien als auch reformwillige Patrizier, also Mitglieder des Senatsadels gehörten. In dieser Situation setzte sich Caesar mit seinen Truppen zum Grenzfluss Rubikon in Bewegung, der das militärfreie Stadtgebiet Roms von den Nordprovinzen trennte. eine Agrarreform durchsetzen [Quelle Plutarchs]. die Heere von Cassius und Brutus. im Krieg gegen die Parther gefallen war, stellte nun Caesar den größten militärischen Machtfaktor im Staat dar. Darmstadt 1993 Jochen Bleicken. Preview. Mit unseren Übungsklausuren mit Erwartungshorizont kannst Du den Ernstfall proben Dich perfekt vorbereiten. Diese Seite wurde zuletzt am 19. Auflage. An dieser Stelle erlangte Feldherr Gaius Marius politische Bedeutung. Das letzte Jahrhundert der römischen Republik - die Zeit von 133 bis 31 v. Chr. Er konnte beide Kriege erfolgreich beenden, belohnte bäuerliche Soldaten mit Ackerland und konnte sich somit auf eine breite Anhängerschaft stützen. Er marschierte gegen Rom, das von Pompeius geräumt wurde, und danach nach Spanien, wo er Pompeius’ Truppen ausschaltete. So sahen sich auch die Soldaten und Veteranen aus den Gebieten der Bundesgenossen sehr viel stärker gegenüber ihrem Feldherrn zu Loyalität verpflichtet als gegenüber dem Senat und den anderen Institutionen im fernen Rom, an deren Zustandekommen sie nicht beteiligt waren. Nachdem Caesar 45 v. Chr. Dadurch sollte mehr Ackerland einbezogen und an die rekrutierten Bauern verteilt werden. Nach dem Sieg über ihre politischen Gegner wuchsen indes die Spannungen zwischen den verbliebenen Triumvirn, und nun lief alles auf eine letzte Auseinandersetzung mit Antonius und der mit ihm verbündeten Königin Kleopatra VII. Chr., erlangte Tiberius’ jüngerer Bruder Gaius Sempronius Gracchus mit Unterstützung der Equites, des römischen Ritterstands, genügend politisches Gewicht, um die Arbeit seines Bruders fortsetzen zu können. siegreich nach Rom zurückgekehrt war, scheiterte er jedoch an der politischen Aufgabe, die neu errungene, in der römischen Geschichte noch nie dagewesene Machtstellung dauerhaft zu sichern. Am 15. als Krisensymptom 111 Anfänge römischer Literatur und Kunst 112 4. Von 111 bis 105 v. Chr. Politisch war Caesar an einem toten Punkt angelangt. Die Veteranen hatten nach Ableistung ihrer Dienstzeit Anspruch auf ein Stück Ackerland, das dem ager publicus, dem römischen Staatsland, entnommen wurde. Teile des römischen Adels, im Senat vertreten durch die Gruppierung der Optimaten, gelangten durch das Anwachsen ihres Landbesitzes und den Zustrom an Sklaven aus den eroberten Gebieten zu enormem Reichtum, der durch Geldgeschäfte noch weiter vermehrt wurde. Nach einem Putsch der Popularen marschierte Sulla als erster römischer Feldherr in der Geschichte mit seinen Truppen in Rom ein und erlangte die Macht mit militärischer Gewalt zurück. Er stellte die alte Ordnung wieder her und begründete den Beginn der Römischen Kaiserzeit. Rom alsbald verlassen musste, nutzten die Popularen unter Marius und dem neuen Konsul des Jahres 87 v. Die Macht in Rom fiel demjenigen zu, der als Imperator die größten und kampfstärksten Legionen zu mobilisieren in der Lage war. Was mit den gescheiterten Gracchischen Reformen und den „Parteikämpfen“ zwischen Optimaten und Popularen begann, endete mit der Errichtung der absoluten Monarchie in Form des Prinzipats unter dem ersten römischen Kaiser Augustus. Als Epoche der Römischen Bürgerkriege werden die Jahre zwischen 133 und 30 v. Chr. Sie konnten ihre Höfe wegen des Dienstes in den Legionen entweder gar nicht bewirtschaften oder waren, weil sie sich keine Sklaven leisten konnten und nur über geringe Anbauflächen verfügten, gegenüber den Latifundien-Besitzern nicht konkurrenzfähig. Nachdem Crassus 53 v. Chr. Die Situation spitzte sich zu, als Caesar mit Billigung Pompeius’ durch den Senat ultimativ aufgefordert wurde, sein Kommando niederzulegen und als Privatmann nach Rom zurückzukehren. Um ein Rückgängigmachen seiner Gesetze zu verhindern, die von den konservativen Kreisen des Senats bekämpft wurden, ließ sich Tiberius Gracchus im Folgejahr erneut zum Volkstribunen wählen. Caesar war Gegner der senatorischen Optimaten und bewarb sich für das Jahr 59 ums Konsulat. Das Chaos war damit aber noch längst nicht beendet. Als der Senat sich im Jahr 60 v. Chr. Tiberius Gracchus war Volkstribun und wollte 133 v. Chr. Da Crassus im Jahr 53 v. Chr. Caesar nutzte die Provinz Gallia cisalpina als Ausgangsbasis, um in den Jahren 58–51 v. Chr. Diese waren äußerst wichtig für das römische Militär. im Krieg gegen die Parther gefallen war, entbrannte ein Kampf zwischen Caesar und Pompeius. In Opposition zu Gaius formierte sich hinter Konsul Lucius Opimius eine Gefolgschaft von unzufriedenen, teils gewaltbereiten Optimaten. München 1988 Res Romanae. Read reviews from world’s largest community for readers. Von Joachim Rohlfes & Horst Rumpf. Es zeichnete sich ab, dass ein Feldherr im Bündnis mit dem Volkstribun gegen den Senat herrschte. Get this from a library! wurde er schließlich von den Verschwörern um Marcus Iunius Brutus und Gaius Cassius Longinus ermordet. besiegte Sulla, unterstützt von Gnaeus Pompeius Magnus, die Popularen und errichtete seinerseits eine Diktatur. Politik in Rom: Politik und Inszenierung in der Römischen Republik, Aufsatz von B. Linke, (APuZ 7) bpb, 2006. Wegen Antonius‘ Kontakten zu Kleopatra brach zwischen den beiden der Bürgerkrieg aus. Nach Sullas Rücktritt wurden Pompeius und Marcus Licinius Crassus zu bestimmenden Figuren der römischen Politik. Mit unseren Zusammenfassungen verschaffst Du Dir schnell einen Überblick über alle relevanten Abiturthemen. Als Feldherr führte er seine ganze Armee gegen Rom und entmachtete das Volkstribunat. Die militärische Krise Agrarkrise des 2.Jhr. Mit diesem Verhalten entsprach er der republikanischen Tradition, ungeachtet der Tatsache, dass auch seine eigene Macht nicht mehr auf dem Ansehen des Senats, sondern auf seiner Befehlsgewalt über die Legionen beruht hatte. Diese waren äußerst wichtig für das römische Militär. Sulla wurde 88 v. Chr. Chr.) Da die jeweiligen Befehlshaber der Legionen für die Landverteilung an ihre Veteranen zuständig waren, entstand ein starkes Band der Loyalität zwischen ihnen. Damit konnte Caesar sich zum Alleinherrscher Roms aufschwingen. Die Krise der römischen Republik By Annette Pohlke. Diese wusste Augustus zu befriedigen: Das augusteische Zeitalter war nicht zuletzt der Beginn der Pax Romana – des römischen Friedens. Zudem wurden die Heerführer des Reiches, insbesondere die Prokonsuln und Propraetoren, durch die ausgedehnteren Feldzüge und dank der auf sie eingeschworenen Legionen zu immer mächtigeren Personen, die sich nach ihrer Rückkehr nach Rom nicht mehr mit dem Verlust all ihrer Machtbefugnisse abfinden mochten. Sie bildeten im verfassungsrechtlichen Rahmen der Lex Titia das zweite Triumvirat und beseitigten mittels Proskriptionen rücksichtslos alle innenpolitischen Gegner, u. a. auch Cicero. Paperback, 50 Pages This item has not been rated yet . Anders als Caesar gelang es Octavian, der vom Senat den Ehrennamen Augustus („der Erhabene“) erhielt, eine neue, dauerhafte Staatsform an ihre Stelle zu setzen: Der Prinzipat war eine verschleierte Monarchie, in der die alten republikanischen Institutionen und Ämter bestehen blieben, der Princeps aber alle entscheidenden Gewalten in seiner Person vereinigte. Daher verbündete er sich mit dem Senat, der ihn dazu aufforderte, für politische Stabilität zu sorgen. Zu den Gründungsmythen Roms gehörte seit je her die Geschichte von der Vertreibung des letzten der sieben altrömischen Könige durch Lucius Iunius Brutus. Sie strebten zum Teil tatsächlich nach einer gerechteren Verteilung des Landbesitzes, zum Teil nur danach, das proletarische Wählerpotenzial auszuschöpfen und mit Hilfe einer Heeresclientel ihre eigene Macht zu steigern. bezeichnet, in denen die Römische Republik zunächst in eine schwere Krise geriet und schließlich unterging. Er unterwarf Gallien und dehnte die römische Herrschaft bis zum Rhein aus. 1 Prolegomena 2 Momente der Krise 2.1 Der Untergang der römischen Republik aus antiker Sicht 2.2 Von der Geldwirtschaft zur Etablierung einer neuen Wirtschaftsordnung 2.3 Krise der Agrar- und Heeresverfassung 2.4 Überforderung des politischen Systems 2.5 Die Bundesgenossenfrage 3 Reformversuche und ihr Scheitern 3.1 Die Reformversuche der Gracchen 3.2 Sulla oder die verunglückte Restauration 3.3 Auf dem Weg zum „bellu… mit dem Versuch des Volkstribunen Tiberius Sempronius Gracchus, eine Landreform durchzusetzen. Julius Caesar war sein Streben nach dem Königstitel zum Verhängnis geworden. Daraufhin wurden Tiberius Gracchus und etwa 300 seiner Gefolgsleute von Senatoren und Anhängern der Optimaten auf dem Kapitol erschlagen. herrschte Caesar praktisch als Diktator. Die Krise der Römischen Republik hatte ihre Ursache paradoxerweise hauptsächlich in den militärischen Erfolgen. In seiner Titulatur wurde daher auch dasjenige Amt betont, auf dem die Macht im neu entstandenen Kaiserreich tatsächlich beruhte: das des Imperators. 6. Was mit den gescheiterten Gracchischen Reformen und den Parteikämpfen zwischen Optimaten und Popularen begann, endete mit der Errichtung der absoluten Monarchie in Form des Prinzipats unter dem ersten römischen Kaiser August… 49 v. Chr. zurück. Den Römern jener Zeit war der Verlust an politischer Freiheit, die mit dem Prinzipat einherging, also durchaus bewusst.